Diabetes ist eine langfristige Erkrankung, bei der der Körper den Blutzucker nicht mehr ausreichend regulieren kann. Ursache sind Störungen rund um das Hormon Insulin, entweder weil zu wenig davon gebildet wird oder weil es nicht mehr wirksam genug eingesetzt werden kann.
Ursachen
Verschiedene Faktoren können zur Entstehung von Diabetes beitragen, darunter:
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Genetik:
Eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko, im Laufe des Lebens an Diabetes zu erkranken.
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Lebensstilfaktoren:
Eine unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht gehören zu den wichtigsten Faktoren bei Typ-2-Diabetes.
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Autoimmunreaktion:
Bei Typ-1-Diabetes greift das Immunsystem irrtümlich die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse an.
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Alter:
Das Risiko für Typ-2-Diabetes steigt mit zunehmendem Alter, besonders ab etwa 45 Jahren.
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Hormonelle Veränderungen:
Ein Schwangerschaftsdiabetes kann das Risiko erhöhen, später einen Diabetes zu entwickeln.
Risikofaktoren
Einige Menschen haben aufgrund bestimmter Risikofaktoren eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken:
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Menschen mit familiärer Vorbelastung:
Wenn ein nahes Familienmitglied an Diabetes erkrankt ist, insbesondere an Typ 2, ist das eigene Risiko erhöht.
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Menschen mit Übergewicht:
Zu viel Körperfett, vor allem im Bauchbereich, kann die Insulinempfindlichkeit verschlechtern und zu Insulinresistenz führen.
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Ältere Erwachsene:
Das Risiko für Typ-2-Diabetes nimmt mit dem Alter zu, besonders bei Menschen über 45 Jahren.
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Körperlich inaktive Menschen:
Wer sich wenig bewegt, entwickelt häufiger Typ-2-Diabetes.
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Bestimmte ethnische Gruppen:
Menschen afroamerikanischer, hispanischer, indigener amerikanischer oder asiatisch-amerikanischer Herkunft haben ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes.
