Was ist Hautkrebs?
Hautkrebs ist ein bösartiger Tumor, der aus Zellen der Haut entsteht. Er entwickelt sich, wenn nicht reparierte DNA-Schäden in Hautzellen, meist infolge ultravioletter Strahlung, Mutationen auslösen. Diese Veränderungen führen dazu, dass sich Hautzellen zu schnell vermehren und bösartige Tumoren bilden.
Beschreibung der Erkrankung
Hautkrebs wird im Wesentlichen in zwei Gruppen eingeteilt: nicht-melanozytäre Hautkrebsformen und das Melanom. Zu den nicht-melanozytären Hautkrebsarten gehören unter anderem das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Diese Formen kommen häufiger vor, bleiben oft örtlich begrenzt und sind bei frühzeitiger Behandlung in vielen Fällen sehr gut heilbar. Das Melanom entsteht aus pigmentbildenden Zellen, den Melanozyten. Es ist seltener, aber aggressiver, weil es früh metastasieren kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt wird. Wie andere bösartige Tumoren gehört auch Hautkrebs zur übergeordneten Gruppe der Krebserkrankungen.
Ursachen
Die wichtigste Ursache der meisten Hautkrebsformen ist eine Schädigung der DNA in den Hautzellen. Diese Schäden sammeln sich im Lauf der Zeit an und werden überwiegend durch ultraviolette Strahlung verursacht. Diese Strahlung stammt entweder aus natürlichem Sonnenlicht oder aus künstlichen Quellen wie Solarien und UV-Lampen.
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Kumulative Sonnenschädigung:
Langjährige, wiederholte Belastung durch UVB- und UVA-Strahlen ist die häufigste Ursache für DNA-Schäden in Hautzellen. Dazu gehören sowohl alltägliche Sonnenexpositionen als auch intensive, unregelmäßige Belastungen mit Sonnenbrand.
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DNA-Schäden und gestörter Zellzyklus:
UV-Strahlung kann charakteristische Mutationen in Tumorsuppressorgenen wie p53 oder in anderen krebsrelevanten Genen auslösen. Dadurch gerät der normale Lebenszyklus der Hautzellen aus dem Gleichgewicht, was unkontrolliertes Wachstum und Tumorbildung begünstigt.
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Medizinische und umweltbedingte Belastungen:
Weniger häufig spielen andere Strahlenquellen oder chemische Einwirkungen eine Rolle, zum Beispiel bestimmte medizinische Bestrahlungen oder eine Belastung mit Stoffen wie Arsen.
Risikofaktoren
Bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen erhöhen das Risiko für Hautkrebs deutlich. Viele davon hängen mit Umfang und Art der UV-Belastung im Laufe des Lebens zusammen.
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Helle Haut, helle Augen und helles Haar:
Menschen mit wenig Melanin, also wenig natürlichem Hautpigment, haben einen geringeren natürlichen Schutz vor UV-Strahlung. Dazu gehören Personen, deren Haut schnell verbrennt, die Sommersprossen haben oder rote beziehungsweise blonde Haare haben.
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Sonnenbrände, besonders in Kindheit und Jugend:
Bereits ein oder mehrere schwere Sonnenbrände mit Blasenbildung, vor allem in jungen Jahren, erhöhen das spätere Melanomrisiko deutlich.
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Frühere Hautkrebserkrankung oder familiäre Belastung:
Wer bereits einmal Hautkrebs hatte, trägt ein höheres Risiko für eine weitere Erkrankung. Auch eine familiäre Vorgeschichte mit Melanom erhöht das persönliche Risiko.
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Viele oder atypische Muttermale:
Eine große Zahl von Muttermalen, insbesondere mehr als 50, sowie dysplastische Nävi, also ungewöhnliche Muttermale in Form, Größe oder Farbe, erhöhen das Risiko für ein Melanom.
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Immunsuppression:
Menschen mit geschwächtem Immunsystem, etwa nach Organtransplantationen oder bei bestimmten Erkrankungen, entwickeln häufiger Hautkrebs, insbesondere Plattenepithelkarzinome.
